Energie Award 2019

Wir suchen Helden aus der Region

Tragen Sie zur Einsparung von Energie oder zur Gewinnung von erneuerbarer Energie bei? Wir brauchen nämlich Helden wie Sie. Ob Privat-, Firmen- oder Gemeindeprojekt: Melden Sie sich für den Energie Award 2019  an, und gewinnen Sie 10 000 Franken.

Energie Award

Sich für Energieeffizienz einzusetzen, ist eine Heldentat. Und die wollen wir, die Genossenschaft Elektra und die Energieregion Bern-Solothurn, gebührend würdigen. Zusammen haben wir den Energie Award ins Leben gerufen. Die Auszeichnung soll auf neue Lösungen und visionäre Ideen rund um die erneuerbare Energiegewinnung und die Energieeinsparung aufmerksam machen. Mit dem Award wird ein wichtiger Beitrag zu der vom Bund festgelegten Energiestrategie 2050 leistet, die sich einen schrittweisen Ausstieg aus der Kernenergie zum Ziel gesetzt hat.

Der Energie Award ist mit 10 000 Franken Preisgeld dotiert. Der resp. die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.

Anmeldung

Unsere Helden können Einzelpersonen, Firmen oder Institutionen sein, die im Netzgebiet der Elektra Projekte oder Anlagen zur Solar-, Wind- und Bioenergiegewinnung realisiert und sich mit ihrem Engagement verdient gemacht haben. Es können Einzelarbeiten sowie wiederkehrende Projekte eingereicht werden. Die Beiträge können aus allen Themenbereichen der dezentralen Gewinnung oder der Einsparung von Energie stammen. Die Projektumsetzung (Stichtag Inbetriebnahme) muss zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember 2018 stattgefunden haben. Erlaubt ist maximal eine Eingabe pro Teilnehmer/in.

Das Anmeldeformular können Sie hier herunterladen.

Als Held müssen Sie folgende Dokumente ausgedruckt sowie digital als PDF auf CD/USB-Stick einreichen oder per Mail senden:

  • Projektbeschreibung inklusive Wirkung und Nutzen der Anlage
  • Kurzbeschrieb der Entstehung und Umsetzung
  • Erfolgskontrolle
  • Budget
  • 2-4 digital unveränderte Fotos inklusive Bildlegenden (viermal als Fotoabzug im Format 18 x 24 bis 20 x 30 cm)

Melden Sie sich bei uns, wenn Sie beim Ausfüllen der Anmeldung gerne unterstützt werden möchten (Konrad Bossart 031 763 31 49).

Anschrift

Genossenschaft Elektra
Energie Award
Bernstrasse 40
3303 Jegenstorf
info@energieregion-be-so.ch

Die Wettbewerbsbeiträge bleiben archiviert und können durch die Genossenschaft Elektra oder die Energieregion Bern-Solothurn zu Vorführzwecken ohne Rechtsanspruch publiziert werden.

Jury und Bewertung

Eine unabhängige Fachjury wird die eingereichten Projektunterlagen, Beiträge und Fotos sichten und beurteilen. Die Jury ist angehalten die Projekte auf

  • Funktionalität, Wirkung und Nutzen
  • Nachhaltigkeit
  • Einsparung von fossilen Energieträgern und CO2
  • Energieeffizienz
  • Zukunftsweisende Vision
  • Gesamteindruck

zu kontrollieren und zu bewerten.

Die Jury setzt sich aus folgenden Personen zusammen:

  • Marianne Zünd, Leiterin Medien + Politik, Bundesamt für Energie BFE (Präsidium)
  • Urs Muntwyler, Professor für Photovoltaik, Fachhochschule Burgdorf
  • Jsabelle Scheidegger-Blunschy, Gemeinderätin Ressort Bau, Gemeinde Lohn-Ammannsegg
  • Kurt Schütz, Netzwerk-Architekt, Projektleiter beim Bundesamt für Informatik
  • Hans Schär, Alt Gemeindepräsident und Solaranlagenbesitzer, Mülchi

Termine

Einsendeschluss

Freitag, 31. Mai 2019 12.00h  (ohne Verlängerung)

Bekanntgabe Gewinner

Ende Juli 2019

Preisverleihung

August 2019

 

 

Gewinner Energie Award 2018

Jegenstorf, 29. August 2018. Die Elektra und die Energieregion Bern-Solothurn küren das Photovoltaikprojekt von Kurt Schütz, Rüdtligen-Alchenflüh und zeichnen ihn als «Energiehelden» mit dem Energie Award 2018 aus. Die Preisverleihung hat im Schlosspark Jegenstorf stattgefunden.

     Energie Award 2018Haus Schütz

«Viele interessante Projekte sind eingereicht worden – schulmeisterlich benotet entsprächen die eingereichten Projekte einem Schnitt von 5,5», sagte Professor Urs Muntwyler von der Berner Fachhochschule in Burgdorf vor den Gästen am VIP-Anlass der Elektra im Schlosspark Jegenstorf.
Er stellte die Eingaben der Shortlist kurz vor, darunter etwa den «Schache Märit» in Lyssach, der heute Strom und Wärme lokal produziert und nutzt. Die Familie Lehmann aus Jegenstorf erhielt dafür den zweiten Preis und damit 3 000 Franken Preisgeld. Der dritte Preis – und damit 2 000 Franken – ging an die Familie Menth aus Unterramsern, die zukunftsweisend Elektromobilität in Etappen integrierte. Mehr Punkte erhielt nur noch das private Projekt von Kurt Schütz, Gemeindepräsident von Rüdtligen-Alchenflüh und Präsident des Vereins Energieregion Bern-Solothurn. Er erhält dafür den «Energie Award 2018» der Elektra und 5 000 Franken.

Der Energie Award steht allen Privatpersonen, Unternehmen und Institutionen offen – selbstverständlich beteiligte sich Kurt Schütz, normalerweise von Amtes wegen in der Jury, nicht an den Bewertungen und trat zuvor in den Ausstand. Weil die Qualität der Projekte sehr hoch war, lagen die Punktezahlen nahe beieinander Die Fachjury beurteilte nach Kriterien wie Botschaft, technische Qualität, zukunftsweisender Charakter, Pioniergeist der Macher und die erwarteten Multiplikationseffekte, also die Vorbildfunktion. Der Energie Award ist mit 10 000 Franken dotiert und zeichnet mustergültige Energieeffizienz-Projekte aus.

Ein herausragendes Projekt

Urs Muntwyler skizzierte kurz die Trends der Branche, etwa den Rückzug der Solarthermie und den Aufschwung der Wärmepumpen, die Sektorkopplung, also beispielsweise den Einbezug von Elektroautos in das Gebäudesystem. Darauf ist das 1951 gebaute Einfamilienhaus bereits vorbereitet; das Projekt zeigt, wie man aus einem recht konventionellen Haus der Nachkriegszeit ein Zukunftshaus baut. Stück für Stück. Das Projekt erstreckte sich über fast zwei Jahrzehnte und umfasste auch die Sanierung der meisten Komponenten der Gebäudehülle. Die Gesamtkosten betrugen über 235 000 Franken, wovon die Photovoltaik mit Batterie rund einen Drittel ausmachten.

«Seit der Inbetriebnahme sind wir in den Sommermonaten beinahe autark unterwegs», sagte Kurt Schütz. Sein Projekt zeigt mustergültig, dass auch ältere Liegenschaften im Sinne der Energiestrategie 2050 saniert werden können. «Und finanztechnisch ist es auch noch aufgegangen», kommentierte Professor Urs Muntwyler. Zum Abschluss des «Energie Award 2018» motivierte er die Gäste, Ausschau nach «Energiehelden» zu halten – denn, auch einfachere, weniger zeit- und finanzintensive Projekte hätten eine gute Chance auf den Energie Award

Aktuell

Förderprogramme 2019

der Mitglieds-Gemeinden

Energie Award 2019

Wir haben den Helden aus der Energieregion!

Mehr Infos

Infoveranstaltungen

Gemeinde Urtenen-Schönbühl am 18.06.2019

Präsentationen von früheren Veranstaltungen

Hier gehts zu den Details.